Geschichte

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1561

Erste urkundliche Erwähnung als “Glocknerer”

1779 und 1781

Erster Reisebericht von Belsazar Hacquet über seine mineralogisch-botanische Lustreise zu dem Berg Glockner

1799 und 1800

Der Fürstbischof von Gurk, Franz Xaver Altgraf von Salm war Initiator und Finanzier der wissenschaftlichen
Expedition zur Erstbesteigung des Großglockners

28. Juli 1800

Erstbesteigung anl. der Salm’schen Expedition durch die Heiligenbluter Zimmerleute Martin und Sepp Klotz
sowie Pfarrer Hautzendorfer aus Rangersdorf

1857

Die erste Frau am Großglockner war Sidonia Schmidl, das unerschrockene Mädchen aus Heiligenblut. Weil ihr die eifersüchtige Männerwelt den Aufstieg zum Gipfel verwehren wollte, griff sie zu einem “Trick” und zog Männerhosen an. So “verkleidet” erreichte Sidonia Schmidl in Begleitung des Bergführers Anton Granögger den Großglockner.

1870

Gründung des Heiligenbluter Bergführervereins

1876

Markgraf Alfred Pallavicini (“der stärkste Mann von Wien”) bezwingt mit drei Heiligenbluter Bergführern den über 900 Meter langen Eiskanal an der Großglockner Nordflanke, die seither “Pallavicini”-Rinne heißt. Einer der Führer schlägt dafür 2.500 Stufen ins Eis. Pallavicini verunglückt 10 Jahre später in unmittelbarer Nähe “seiner” Rinne tödlich.

1879

Nachdem das erste Glocknerkreuz durch Blitzschlag zerstört worden war, wurde zur Silbernen Hochzeit von Kaiser Franz Josef und Kaiserin Elisabeth das bis heute bestehende Gipfelkreuz von Bergführern angebracht. Der Entwurf stammt vom Wiener Dombaumeister Schmid, hergestellt wurde es von klagenfurter Eisenbahnern, das Eisen stammt aus Hüttenberg in Kärnten, der Heimatgemeinde des Forschers und Alpinisten Heinrich Harrer.